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Jesus spricht zum Barmherzigkeitssonntag für Gisela vom Gänseblümchen

23.4.2006, zu Hause bei Gisela

Am Barmherzigkeitssonntag bin ich wie erschlagen von meiner Armseligkeit. Dabei schaue ich auf meinen Jesus und ich höre:
Meine kleine Blume, schau nicht so sehr auf dein Versagen! Es kränkt dich, dass du Mich nicht lieben kannst, wie du es möchtest.

Schnell stelle ich die erste Frage: Wer bist Du?

Er: Ich bin das Wort Gottes, gekreuzigt, gestorben und begraben. Ich bin auferstanden und sitze zur Rechten des Vaters.

Ich: Liebst Du Gott?

Er: Nach dem heiligen Willen Meines Vaters werde Ich wiederkommen, und Ich werde eine neue Erde schaffen. Die große, heilige Zeit ist im Kommen.

Ich: Bist Du bereit, mit mir niederzuknien und Gott anzubeten?

Er: Nach der Reinigung wird es auf Erden viele Anbetungsstätten geben, die dann im ewigen Vaterhaus ihre Vollendung finden. Das, was du in Niedaltdorf geschaut hast, wird kommen. Dort werden die Menschen Tag und Nacht beten. Heute ist es für die meisten nicht zu verstehen, aber es kommt! Gisela, Mein Kind, du kannst es nicht glauben, dass Ich dich in deiner Armut erwählt habe. Mein kleiner Thomas, heute kläre Ich dich auf. Schau auf die Wiesen, wie sie neu erwacht sind! Schau die vielen kleinen Blümchen an, sie blühen doch auch zu Meiner Ehre! Glaubst du vielleicht, dass Ich diese kleinen weniger liebe als die großen, die prächtigen? Nein, Mein Kind, Ich liebe das kleine Gänseblümchen so sehr wie die schönste Rose. Ja, gerade weil das Gänseblümchen so klein ist und von den meisten nicht beachtet wird, ist es Mir so lieb und teuer, wurde seine Kleinheit doch von Ewigkeit erdacht und zu Gottes und der Menschen Freude gepflanzt. Es ist klar, dass die hastigen Menschen über diese kleine Blume hetzen, sie zertreten, an ihr vorbeilaufen, ohne sie zu bemerken. Bei Uns im ewig reichen Himmel ist das anders. Du, Mein Kind, zählst zu den ganz Kleinen, zu denen, die sich nichts zutrauen, die von sich selbst zu nichts, aber auch zu gar nichts fähig sind. Gerade deshalb bist du für Mich so wichtig. Ich habe dich erwählt, damit durch dich Mein Vater verherrlicht wird. Ich habe dich erwählt, damit die Welt erkennt, Wer dich gerufen hat. So wie dich habe Ich viele unnütze Knechte und Mägde. Doch nicht alle bestanden die Prüfung. Ist einer dabei, der sich selbst sucht, sich im Stolz erhebt, dann muss Ich ihn ausspeien aus Meinem Munde, denn der Stolz ist der Tod für eine erwählte Seele. Es freut Mich, dass du erkannt hast, dass du von dir aus zu nichts, aber auch zu gar nichts fähig bist, und es ist gut so. Oft fällst du jedoch so tief in dieser Erkenntnis, dass du glaubst, daran zu zerbrechen. Das ist nicht Mein Wille. Gehe deinen Weg in der Freiheit eines Gotteskindes! Störe dich nicht an das, was die Menschen sagen! Mein Gebot an dich ist zu lieben! Ja, Ich fordere von dir, alle zu lieben, und das Böse zu überwinden durch die Liebe! Für heute ist es genug, aber du weißt ja, wenn Ich dich nicht ständig aufbauen würde, du würdest dich wegen deines Elends zermalmen. Ja, Meine kleine Tochter, du musst dich selbst ertragen lernen. Ich sagte doch: Sei ganz Mein! Alles Böse will Ich im Glutofen Meines Herzens verbrennen. Sei Meine Liebe! Amen

Ich: Danke, mein über alles geliebter Schatz, mein Herr und mein Gott!.